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Dienstag, 4. März 2025

Kapitel 6 - DER ENGEL IM INNEREN

 


Kapitel 6

DER ENGEL IM INNEREN

Kapitel 6

Der Engel im Inneren


Vor 3 Tagen


Cecile saß in der Kutsche. Neben sich hatte sie das sorgfältig verpackte Gemälde.

Sanft streichelte sie darüber.

Sie konnte es immer noch nicht glauben das ihr großer Traum wahr wird.

Glücklich lehnte sie sich zurück.

Die Kutsche erreichte einen kleinen Ort und stoppte dort.

Der Kutscher öffnete die Tür.

"Bitte sehr, Mylady." sagte er.

Eine junge Frau in einen viktorianischen Kleid stieg ein.

"Danke schön." Sie setzte sich Cecile gegenüber.

"Hallo." Sie reichte Cecile die Hand.

Diese nahm die Hand entgegen und schüttelte sie.

"Hallo." lächelte Cecile.

Innerlich war sie froh jetzt etwas Gesellschaft zu haben.

"Scheint so das wir dasselbe Ziel haben." lächelte Ceciles gegenüber.

"Haben wir?" Cecile war überrascht.

"Laut dem Kutscher ja. Die CLOSE TO THE SUN." Die Frau legte ihren Hut ab.

"Ich bin Cecile." sagte Cecile.

"Sedalia, angenehm." nickte Sedalia.

"Was verschlägt euch auf das Schiff, wenn ich fragen darf?" lächelte Cecile.

"Oh, ich bin Bibliothekarin. Man benötigt mich in der Bibliothek des Schiffes. Scheinbar ist der ursprüngliche Bibliothekar leider erkrankt. Ich vertrete ihn für eine gewisse Zeit." erzählte Sedalia.

"Ich bin Malerin. Der Besitzer der CLOSE TO THE SUN möchte ein Gemälde von mir kaufen und hat mich auf das Schiff eingeladen." Cecile legte stolz eine Hand auf ihr verpacktes Gemälde.

"Das ist beeindruckend. Meinen Glückwunsch." nickte Sedalia Cecile zu.

"Danke. Ich freue mich auch schon so darauf. Ich wollte schon immer auf das Schiff und nun wird mein Traum endlich wahr." Cecile strahlte über das ganze Gesicht.

Sedalia lächelte zurück.

Als die Kutsche gegen Abend das letzte Dorf vor den eigentlichen Ziel erreichte, kamen sie in einen kleinen Gasthaus unter. Sie saßen am Tisch und genossen das ländliche Abendessen.

Sie hatten viel Spaß und erzählten sich viele Geschichten aus ihren Leben.

Beide waren froh jeweils eine Begleitung gefunden zu haben und so freundeten sie sich richtig an.

Cecile gähnte und erhob sich vom Abendtisch.

"Ich brauche Schlaf. Ich bin so müde."

Sedalia nickte.

"Dann ab ins Bett. Morgen haben wir noch eine lange Reise vor uns bis wir ankommen."

Cecile lächelte und nickte ebenfalls.

"Und Du? Willst Du nicht auch schlafen?"

Sedalia erhob sich.

"Später. Ich möchte mir gerne noch ein bisschen die Beine vertreten."

Cecile umarmte Sedalia zum Abschied und ging die Treppen hoch in ihr Zimmer.

Sedalia verließ das Gasthaus und ging ein paar Meter.

>> Sie ist sehr symphatisch. << ertönte eine sanfte Stimme in ihren Innern.

"Ja, das ist sie. Schön das wir sie getroffen haben." dachte Sedalia.

>> Morgen kommen wir an. Verliere bitte nicht das Ziel aus den Augen. << sagte sie Stimme.

"Keine Sorge. Wir werden es schaffen. Danke, das du mich beschützt." Sedalia lächelte.

>> Sehr gerne. Nun geh schlafen. Wir müssen ausgeruht sein. << sagte die Stimme beruhigend.

Sedalia erwiderte nichts mehr. Sie stand mit verschränkten Armen auf den Weg und schaute in die Ferne.


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